2022-05-17 Lunegat – WSV Ascloa… am Trailer

Für den 18.05. haben wir mit Calm den Termin zum Krallen ziehen.

Gestern war Sabine schon im Lunegat, um alles, was nicht den Rest der Saison an Bord gebraucht wird auszuladen und zu Hause einzulagern.

Und so geht es für uns mitten in der Nacht zur BINOM, um den Mast zu legen, die restlichen Sachen aus dem Boot in den Touran zu räumen und die Kleine aus dem Wasser zu holen und auf dem Trailer in den Heimathafen zu bringen.

Die Fahrt vom Lunegat nach Ascloa ist zwar anstrengend, aber kein Vergleich zu den kurzen Strecken, als der BMW noch vor dem Hänger hing.

Glücklich parken wir das Boot in unserem Hafen und gucken mal, wann sie ins Wasser darf.

2022-05-13 Franeker – Lunegat

Wenn es heute gut „läuft“ und unser Timing richtig berechnet ist, sollten wir rechtzeitig vor Mittagspause der Brücken kurz vor Leeuwarden sein und ohne viel Wartezeit durch diese schöne Stadt kommen, was entscheiden wird, ob wir vor Feierabend der Schleuse „Willem Lorésluis“ (19:00 Uhr) bis in den Zielhafen kommen.

Es sind nur 55km, aber Leeuwarden und Dokkum liegen mit unzähligen Brücken dazwischen.

Wir verlassen um 9:35 Uhr Franeker, damit der Plan funktioniert. Bis Leeuwarden sind es etwa 15km, gegen 11:00 Uhr sind wir vor der „Fliegenklatsche“, der ersten Brücke und wir schaffen es tatsächlich, um 12:00 Uhr die Stadt passiert zu haben – um festzustellen, dass es ja FREITAG und NICHT Samstag ist, und die Brücken DURCHGEHEND geöffnet haben…

Auch Dokkum mit seinen Brücken passieren wir ohne Verzögerung.

Und so geht unsere Planung auf. Bereits um 16:00 Uhr passieren wir die letzte Brücke mit der Schleuse und machen um 16:20 Uhr schon die Leinen fest.

Freitag der 13. ist NICHT unser Pechtag.

Und da es ja noch früh am Tag ist, entscheiden wir, den Abend zuhause und die Nacht im eigenen Bett zu verbringen.

2022-05-12 Texel – Franeker

Es geht zurück… der Urlaub ist noch nicht am Ende, aber unser weißer Riese Calm hat ein gesundheitliches Problem: Anfang April wurde ihm schon eine Kralle bzw. ein Horn gezogen, da sich Horn und Kralle getrennt hatten. Jetzt haben wir dieses Problem an vier Krallen an drei Pfoten und er scheint Schmerzen beim Laufen zu haben. Deshalb haben wir die Entscheidung getroffen, zum Auto zurück zu fahren und die BINOM erst einmal im Lunegat zu parken.

Also machen wir uns auf den Weg ans Festland. Wir möchten die gleiche Strecke nehmen wie am Weg nach Texel, Wind und Gezeiten sind auf unserer Seite und wir brauchen – mit etwas Glück durch Leeuwarden nur zwei Tage bis zum Auto.

Ein letzter Spaziergang und Abschieds-Essen, bevor es um kurz nach 12:00 Uhr los geht.

Als wir aus der Hafenausfahrt raus kommen ist herrlichstes Segelwetter, es ist deutlich wärmer als auf dem Hinweg und wir genießen diesen Tag auf See.

Mehr Bilder mit Segeln gibt es nicht, das Großsegel steht so bescheiden, dass es nun wirklich Zeit wird, sich über eine Ersatz Gedanken zu machen.

Vor Harlingen bergen wir die Segel und sind nach nicht einmal zehn Minuten Wartezeit in der Schleuse und keine weiteren 10 Minuten schon durch auf dem letzten Stück des Tages nach Franeker, wo wir um 18:35 Uhr festmachen.