2018-06-08 Norderney – Borkum

Ein schöner Segeltag geht in Borkum heute zu Ende. Wir sind mit ablaufendem Wasser in Norderney gestartet und unter Groß und Genacker außen herum bis Borkum gesegelt. Höhe Juist sah es Richtung Westen dann sehr dunkel und grau aus. So gingen wir zwischen Juist und Borkum durchs Gatt um den restlichen Weg über Prickenwege zu fahren.

Wir wurden belohnt.

2018-06-08 Seehunde vor Borkum
2018-06-08 Seehunde vor Borkum 1

Für ein solches Foto müssen normale Touris ne Menge Geld hinlegen.

Segler, die die Welt nicht braucht

In Borkum haben wir im Hafen “Burcana” festgemacht. Der andere Hafen “Port Henry” ist uns immer noch suspekt. Dass dort die Stege noch über Wasser sind, ist uns ein Rätsel.

Am Steg in “Burcana” trafen wir auf ein Seglerehepaar, welches sich auf den Weg nach Juist machte. Wir waren noch beim Festmachen als die Seglerin meinte, wir sollten uns doch beeilen denn um 18:00 Uhr wäre der Hafenmeister nicht mehr da. Gut wir haben jetzt 10 vor. Schnell rauf zum Café. Wie sollte es anders sein? Keiner mehr da. Die Segler-Dame kam aus der mit Pin-Code gesicherten Toilette, ließ die Tür ins Schloss fallen und entschwand mit den Worten: “Da habt ihr wohl Pech gehabt und müsst auf die Wiese scheißen!”

Ein ganz lieber Gruß im Nachhinein an diese Dame: “Sie sind an Arroganz schlecht zu übertreffen. Wir wissen, wo Ihr Garten ist!”

Ein kurzes Telefonat mit dem Hafenmeister und siehe da: Pin-Code erhalten – die Bezahlung wird morgen geklärt.

Wir genießen den Abend und wünschen Ihnen auf Juist beide Arme in Gibs und 10.000 Sandflöhe an Ihren Allerwertesten.

2018-06-06 Wangerooge -> Neuharlingersiel

Wie das Leben nun einmal so ist, mussten wir Wangerooge zu früh wieder verlassen – es geht wegen des Windes ans Festland, eigentlich wollten wir bis Baltrum, es wurde Neuharlingersiel.

Neuharlingersiel ist ein netter kleiner Ort, wo wir ein super Pizzaria gefunden haben – sehr zu empfehlen

 

 

2018-06-01 Greetsiel -> Juist

Heute geht es weiter – und wieder reif für die Insel… Diesmal sollte es eine für uns unbekannte Insel werden: JUIST

Trotzdem sind deutsche Insel und Hunde kompliziert:

man darf trotz der Leonenpflicht nur an zwei Stellen an den Stand – gut, dass die eine nur einen Kilometer entfernt war, so haben wir Finja glücklich gemacht

2018-06-01 Finja auf Juist am Strand

Die Insel an sich ist nett – an der breitesten Stelle sind es 900m zum Strand, Getränke werden auf Bestellung geliefert 🤣 – mit 1-2 PS

 

2018-05-31 Fronleichnam mal anders – Greetsiel

Ja, wir sind wieder zurück! Und als Erstes wurde uns klar: hier ist ja kein Feiertag 🤣

Dafür ist Gewitter…

Finja liegt in der kleinsten und dunkelsten Ecke, Taylor schläft weiter, Belle fing an zu zittern – unter ihrer Decke war dann alles gut und Calm? Calm ist calm…

 

2018-05-24 Grillen mit Freunden

Unsere Freunde Elke und Thorsten wohnen mit ihren Stray-Hunden ganz dicht an Greetsiel. Sie haben uns zum Grillen eingeladen

Finja ist bleibt der Wasser-Kracher! Vor ihr hat echt noch KEIN Hund im Teich Runden gedreht 🤣

Belle war ja schon mal hier und hat ihren Freund Sharif sofort wieder erkannt

Belle und Sharif

Und Thorsten durfte ALLE füttern – sogar Taylor hat von ihm Leckerlie genommen

Danke, dass wir mit unserem Rudel „einfallen“ durften

 

 

2018-05-16 Noordergat -> Groningen

Das Wetter, immer das Wetter. Wir haben die Rechnung wieder ohne das Wetter gemacht.
Es hat sich die letzten Tage schon angedeutet, dass der Wind zunehmen wird. Gestern Abend war von 4 bft die Rede in allen einschlägigen Wettervorhersagen. Die Wellenhöhe in der Waddenzee war mit ca. 50 cm veranschlagt.

Also den Wecker auf sehr früh gestellt – mit dem Ziel Ameland. 2 Stunden vor Hochwasser ist als optimale Abreisezeit erwähnt. Soll heissen um 9:00 Uhr in der Seeschleuse.

So war der Plan. Über Nacht hörten wir schon in den Masten die typischen Geräusche, die bei 5-6 bft zu hören sind.

Nach dem ersten Kaffee am Morgen entschieden wir uns zu einer Planänderung.

Einer mit dem Auto von Lunegat nach Delfzijl, der andere einhand bis Groningen. Von dort aus soll es dann wieder gemeinsam weitergehen.

Gesagt und getan !

Im Lauwersmeer stand eine nette, ruppige Welle. Alles machbar ohne Probleme. Ich bin froh nicht in die Waddensee gefahren zu sein. Die niederländische Küstenwache meldet derweilen gute 6 bft in Boen auch mal eine 8 drin. Die Bauchentscheidung hat mal wieder geholfen. Zwar fahren wir in die falsche Richtung, aber erzwingen wollen wir ja nichts.

Sabine hat in Groningen einen kleinen, netten Hafen gefunden.

Gegen 15:00 Uhr konnten wir dann im Hafen die Leinen festmachen, nachdem wir bei dem heftigen Wind noch kurz in der Box quergeschlagen sind.

Es ist sehr gemütlich in diesem kleinen Hafen und wir genießen einen schönen Abend mit den Fellnasen an Bord.

Morgen soll es weiter durch Groningen gehen.
Wer die Grundmanöver wie z.B. Aufstoppen, Wenden auf engem Raum und Vorfahrtregeln vertiefen möchte, sollte unbedingt durch Groningen fahren. Wind und Strömung erschweren die Sache zusätzlich.

Ik freu mir jetzt schon ……. Gute Nacht

PS: Es ist lausig kalt ….. gute 10 Grad

 

2018-05-15 Hafen Lunegat -> Noordergat/ Lauwersmeer

Heute haben wir nur eine kurze Strecke zurückgelegt, da wir morgens erst geplant haben, wie es weitergeht.

Das Auto kann im Hafen stehen bleiben, trotzdem war es zu spät um noch auf eine Insel zu kommen. So liegen wir heute direkt am Deich zur Nordsee, wo wir morgen nur durch die Schleuse müssen um entweder Ameland oder Schiermonikoog zu erreichen… gucken, was es morgen gibt!

heute gab es auf jeden Fall Fisch 🤣

2018-05-12 Franeker -> Haven Lunegat

Heute ist ein spannender Tag… wir kommt unser Auto von Workum zu uns?

Richtig! Ich fahre Bahn und die BINOM Einhand durch Leeuwarden bis…? Schauen wir mal…

2018-05-12 Durchfahrt Leeuwarden

Und dann ging es für mich mit dem Zug weiter…

… ich bin noch nie so entspannt, sauber und MIT WLAN Bahn gefahren

Vom Bahnhof Workum war ich in knapp 10 Minuten am Auto und los ging es… das ist ein seltsames Gefühl, so schnell unterwegs zu sein 🤣

Am späten Nachmittag hab ich die BINOM dann im Dokkumer Dijp an der WILLEM-LORESLUIS wieder getroffen und wir sind zusammen in den Hafen Lunegat / Kollum gefahren, der direkt hinter der Schleuse liegt.

Hier ist es wunderschön, riesengroß und trotzdem grün… Es gibt zwei Sanitärgebäude, ein altes, uriges und ein modernes neues… Da die BINOM hier einige Zeit ohne uns bleiben soll, könnten wir sie in dem älteren Teil direkt zum Hafenkantoor legen, wo der Hafenmeister immer einen Blick drauf hat -Danke schön