Auch wenn wir eigentlich über die Kanäle nach Harlingen und rüber nach Vlieland wollten, sind wir gerade sehr glücklich, auf „SCHIER“ angekommen zu sein.
Salzwasser und die Luft der Insel – es war ein bisschen, wie ankommen! Urlaub halt…
Mal gucken, wie lange wir bleiben, oder ob es via Inselhopping weitergeht…
Wie sollte es auch anders sein. Unser persönliches Regenwölkchen ist auch schon im Hafen. Die Wettervorhersage möchte von Regen oder Schauern nichts wissen.
Noch im Trockenen fahren wir in unserem Hafen los.
Das Ziel des Tages ist der Jachthafen Lauwersoog, nur etwas mehr als 10 km weit von unserem Hafen entfernt. Da wir zwei neue Mitfahrer haben, Mickey und Maja, wollen wir es am ersten Tag nicht übertreiben.
Und unser Wölkchen hält sich bekanntlich ja nicht an Vorhersagen… Also wurden wir etwa Mitte der Strecke nass…
Gut, dass es in einen bekannten Hafen nach Lauwersoog geht – Noordergat, so ist die Ansteuerung einfacher.
Die Hunde haben die Strecke toll gemacht und das lässt uns hoffen…
Hier bleiben wir bis morgen und dann geht es ins Salzwasser…
Die Arbeiten an der Großen sind noch nicht abgeschlossen, deshalb entscheiden wir uns, mit der Kleinen einen Kurzurlaub in der Waddenzee zu machen.
Aufgrund der immer neuen Herausforderungen auf der Großen haben wir beschlossen: Urlaub muss sein! Also – der Trend des Zweitbootes – wird belohnt: wir fahren mit der Kleinen in den Kurzurlaub…
Dafür sind noch einige Dinge vorzubereiten: die Pinne des Außenborders muss endlich richtig repariert werden – Spoileralarm: natürlich war es erst kurz vor Knapp erledigt -, Segel, Mast-Stell-Kram, Tanks und Kanister, Klamotten, Lebensmittel und viiiiiel Hundekram mussten gesucht, gewaschen und vorbereitet werden,,,
Gurte organisierenMickeys Interpretation von „Angebunden werden“Herdis unter sichso schön hier
Maststellen ist mit der Binom kein Problem und innerhalb einer guten Stunde abgeschlossen.
Die Großpersenning musste noch nachgenäht werden – und wir haben sie aufgehübscht…
Und jetzt kommen erst einmal Ostern, evtl. noch ein Vorbereitungsbesuch am Boot und Altenberger Licht, bevor es losgeht – fast ein Jahr nach Wassereinbruch…
Lange haben wir nichts mehr geschrieben, aber trotzdem ging es mit Kleinigkeiten weiter…
endlich mal wieder bei der GroßenDank Plotter hat jetzt auch die Große endlich das Logogeputzt ist sie sofort viel schöner
Wir haben uns um die Hydraulik gekümmert – dachten wir! Vertrauen ist gut, Kontrolle wäre besser gewesen! Nachdem wir schon EINEN neuen Schlauch besorgt hatten, wollten wir die Hydraulik „mal eben“ einbauen. Also Hydraulikzylinder ausgepackt – und warum sollte etwas klappen?!? Der Zylinder ist verrostet und sitzt fest… Also musste er wieder mit nach Hause…
In der Zwischenzeit haben wir Zuwachs bekommen:
Herzlich Willkommen Mickey, unser weißer Riese! Wir sind sicher, dass Calm ihn uns geschickt hat… DANKE
Mickey durfte auch schon das erste Mal mit zum Boot – zwar nur aber auf die Kleine, aber…. er hat seinen Platz gefunden.
Erste Mal am Stegnoch ist er skeptischhat aber seinen Platz gefunden…hier gehe ich nicht mehr weg…mein RudelZu Hause haben wir das auch angepasst
Jetzt aber zur Hydraulik des Kiels…
Wir haben uns neue Schläuche machen lassen, wollten die Hydraulikstange einbauen, aber… sie war nicht gängig… also wieder mit nach Hause und gängig bekommen – Memo an uns selbst: „Nimm nichts mit aufs Boot, das du nicht überprüft hast“
Als alles gängig und eingebaut war, kam der Probelauf… ohne Erfolg! Die Handpumpe scheint defekt zu sein – warum merkt man so etwas immer erst, wenn dieser Schritt an der Reihe ist.
Also, auf ein Neues! Pumpe gesucht und bestellt – wen wundert es… die Lieferzeit steht in Widerspruch zu unserem Urlaubsbeginn!
Also versuchen wir die Zeit mit anderen Arbeiten zu überbrücken… Mittlerweile steht die Große fast ein Jahr an Land und – Dieselpest!
Und so bestellen wir mal wieder Material… Wasserfilter, Dieselkanister und Dieselleitungen!
Der Außenborder der BINOM war dank Bluecraft in Wesel rechtzeitig repariert, zwar nur „notdürftig“, aber wir konnten fahren!
Wen wundert es, dass mal wieder nichts wie geplant klappt? Richtig!!! Für die KLEINE Binom war zuviel Wind – bei durchgängig 5bft brauchen wir nicht los.
Also haben wir – mal wieder – unserer Pläne ändern dürfen.
Wir wohnen auf der BINOM auf unsererm Liegeplatz und arbeiten abwechselnd an der UND-WECH.
Für Taylor und Cindy war es „nach Hause kommen“, sie waren schon oft genug mit ihr unterwegs. Fiene kannte nur die GROßE und war zu Beginn etwas verwirrt… Für Maja ist das Boot eine große Hundehütte als Abenteuerspielplatz.
Es war ein seltsames Gefühl am Boot zu sein, ohne dass Finja dabei ist. Bisher gab es Boot nur mit der Dicken. Also sollte sie auch weiterhin dabei sein, genauso wie Calm und Belle auch.
Belle und Calm sind schon in der Einfahrt auf die BINOM gezogenFinja sollte im Hafen zu ihnen an die Wand – Klebeband nicht gefundenSpäter dann – mit Klebeband – sind die drei wieder vereint
Da wir unseren Liegeplatz mit der BINOM nutzen dürfen, müssen wir statt 3h zu fahren, nur einmal durch den Hafen auf die andere Seite, wo die UND-WECH an Land steht.
Da die Ersatzteile noch nicht da waren, haben wir uns für TrueDesign entschieden und diese neu bestellt. Sie sollten letzten Mittwoch zu Hause ankommen – ja, es ist ein Konjunktiv!
Die Hunde sind glücklich! Einer der Menschen ist immer bei ihnen und wir gehen ganz viel spazieren.
Abwechselnd haben Jörg und ich daran gearbeitet, die UND-WECH bald wieder im Wasser zu haben.
Letzte Schicht Epoxy3x PrimerAntifouling
Jetzt „nur noch“ die Löcher mit Tiefenmesser, Logge und neuen Seeventilen füllen – YEAH! Apropos Seeventile…
Dienstag sind wir nach Hause gefahren, weil es nur geregnet hat, und das Paket ja schon in Dorsten war.
Mittwoch kam das Paket nicht mit, Donnerstag war es im Zustellerfahrzeug und wurde zwei Stunden als „kann heute nicht zugestellt werden“ in der Paketverfolgung – der Unmut wuchs…
So sind wir Donnerstag ohne Ersatzteile wieder zum Boot, um Antifouling zu streichen und das Boot auf dem Bock ein wenig umsetzen zu lassen, damit wir auch die Stellen, wo bisher die Stützen waren, noch fertig machen zu können.
Freitagmittag konnten wir tatsächlich kurz an den Kran, der Bock steht jetzt anders und wir können weiter machen. UND… das Paket war zuhause angekommen!
Bastelstunde auf der BINOMJetzt hat sie auch einen tollen Sichtschutz
Aber wir haben es uns auch gut gehen lassen
Nächste Woche geht es wieder in den Hafen, mit Seeventilen und viel Kleber bzw. Dichtmasse!
Die Ersatzteile für die „Große“ werden nicht zum Urlaubsbeginn da sein 🙁
Also brauchen wir einen Plan B… und der steht seit Herbst 2023 in der Winterlagerhalle – die „Kleine“…
Es war so schön, sie endlich wiederzusehen… Dreckig war sie, aber trocken!
Viel müssen wir nicht daran machen, um mit ihr den Septemberurlaub zu erleben.
Der Außenborder war in der Wartung – und drei Tage später wieder in der Werkstatt… die Sackkarre mit ihm wurde umgeworfen und die Gaspinne ist abgebrochen
Durch Belles Tod konnte die BINOM erst am 28.08. zu uns in die Einfahrt ziehen…
Anlegebier geht auch in der Einfahrt!
Wie schnell man 7m geputzt, geprimert und mit Antifouling gestrichen hat 🙂
Ab jetzt sind es nur noch Schönheitsarbeiten, damit wir loskönnen – ach ja… wenn der Außenborder rechtzeitig repariert ist… ihr ahnt es bestimmt – es hängt vom Ersatzteil ab!
Gestern Morgen musste bei 7 Grad noch unter der Decke gekuschelt werden, danach wurde mit den Teenies gepöbelt.
Gegen 14:30 Uhr gab es für uns Menschen Essen, gegen 15:00 Uhr wollte ich – wie immer – die Hunde-Pommes verteilen und Belle lag tot in ihrer Box neben meinem Bett…
Cindy saß davor und hat keinen Ton von sich gegeben… Belle wird einfach eingeschlafen sein.