2022-05-11 Hafentage auf Texel

Und so machen wir „Hafentage“, Finja durfte den Hafenstrand als erste genießen. Sie ist jetzt schon 10 Jahre alt und nicht mehr ganz so gut zu Pfote. Daher findet sie die den kurzen Weg zum Strand toll!

Am nächsten Tag haben wir Sturm…

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Aber wir liegen super geschützt hier im Hafen und sind glücklich, diesen Weg genommen zu haben.

Am nächsten Tag mache ich eine Wanderung über die Insel bzw. durch Oudeschild und bin von der alten Schifferkapelle begeistert

an Bord wird gekuschelt, gekocht und im Hafen gespült – diese Spülmaschine feier ich auch dieses Jahr

 

2022-05-08 Franeker – Texel

Heute geht es weiter Richtung Harlingen. In Zeeland sind es gute 22-24 Grad, nicht wie in Friesland um die 10 Grad. Also möchten wir heute ins Salzwasser, mindestens bis Kornwerderzand, um entweder buiten weiter bis Den Helder zu kommen, oder binnen bis Den Oever, wir werden spontan entscheiden – je nach Wind und Welle.

Gut, dass ich MINDESTENS geschrieben habe. Buiten fahren ist wieder einmal total schön, so dass wir entscheiden Richtung Den Helder weiter zu SEGELN. Kurz bevor wir Richtung Den Helder abbiegen müssen, sagt Jörg plötzlich: „Texel ist von hier keine 2sm enfernt… sollen wir doch noch Insel machen?“ – klar sagt ich: JA, BITTE!

Es tut so gut, dass wir ähnlich ticken und Inselnarren sind. Also! Kurs Texel!!! 🙂

Hier ist NICHTS los! Das haben wir so noch nie erlebt und erfreuen uns dran. Und wieder ist es erstaunlich, dass selbst Cindy, die letztes Jahr erst einmal da war, wusste, wo es lang geht.

Da das Wetter bescheiden ist (10 Grad bei 3-4bft), bleiben wir einfach noch ein bisschen – es gibt ja immer noch die Alternative nur bis Lunegat zurück zu „müssen“ und und die Kleine dann auf dem Trailer nach Hause zu holen.

2022-05-07 Dokkum – Franeker

Und wir haben alles richtig gemacht

Nicht nur, dass wir binnen unterwegs sind, sondern auch die Generalüberholung von Kuchenbude und Sprayhood haben sich spätestens jetzt ausgezahlt!

In der Stadt oder direkt am Kanal liegen ist ja nicht unser bevorzugtes Liegegebiet – oft hat man mit den Hunden schlechte Karten oder die Sanitäranlagen sind eine Katastrophe. Aber beides trifft auf Dokkum NICHT zu

Wir haben gestern Abend lange überlegt, wohin es weitergeht. Hier in Friesland haben wir stolze 10-14 Grad, wir sind Großmeister des Zwiebelprinzips und lieben unsere Segeljacken – von Sommerurlaub keine Spur. So haben wir überlegt, nach Zeeland zu fahren – 22-24 Grad sind sehr verlockend.

So geht es heute bis Franeker, um morgen nach Harlingen und Den Helder weiterzufahren – Binnen oder Buiten? Wir wissen es noch nicht.

Unser Timing ist perfekt… Wir kommen pünktlich zum Ende der vermerkten Mittagspause am Dokkumer Ie in Burdaard an und sind positiv überrascht: hier ist die Pause Geschichte und so sind wir pünktlich um 13:30 an der EEbrug Leeuwarden – es ist Samstag und von 12:00 – 13:00 Mittagspause.

Den Hafen der Franeker Watersport Vereinigung kennen wir schon und machen hier sehr gerne wieder fest. Es gibt kostenlose Fahrräder zu leihen und so geht es schnell zum Albert Heijn.

 

2022-05-06 Schiermonnikoog – Dokkum

Zur Vorbereitung des Tages gehört leider auch… der Abwasch! Aber wenn man schon warmes Wasser geboten bekommt, muss man die Gelegenheit nutzen

Mit den Gezeiten verlassen wir Schiermonnikoog, die Insel, die wir sicherlich nicht das letzte Mal besucht haben.

Was wir auf keinen Fall vergessen werden, ist der freundliche Hafenmeister… Bei unserer Ankunft haben wir gefragt, wann wir das Liegegeld bezahlen können. Seine Antwort: „wenn ihr abfahrt! Dann weiss ich doch erst, wie langen ihr hier gelegen habt!“ Auch hat er uns die nicht gebrauchte Duschmünze erstattet! DANKE für die tolle Zeit

Und wir waren mal wieder zu freundlich…

Wir haben diesen Segler bei der Abfahrt vorgelassen. Aufgrund der engen Fahrrinne aus dem Hafen mussten wir mit weniger als 3 km/h bis zum Fahrwasser hinter ihm bleiben. Und danach…

segeln auch wir ENDLICH.

Hinter der Schleuse am Lauwersmeer meint der Wind es richtig gut mit uns, und wir können fast bis zum Hafen Lunegat den Motor aus lassen und nur unter Segeln eine tolle Zeit haben.

Natürlich können wir nicht verschweigen, dass wir schnell waren… SEHR schnell! Schneller als die Bavaria an Steuerbord 🙂

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Höhe Lunegat haben wir dann die Segel geborgen und sind über den Kanal bis Dokkum weitergefahren.

Die Planung ist aufgegangen… Wir waren rechtzeitig in Dokkum, wo wir direkt am Kanal längstseits festmachen konnten (und feststellen mussten, dass alte Männer auf großen Segelbooten immer meinen, einem erklären zu müssen, wie man RICHTIG festmacht) – lieber Besserwisser: das nächste Mal fragt man vielleicht erst einmal, warum ein kleines Boot mit jungen Leuten weiter vorne statt direkt vor einem festmacht! Urteilen, ohne die Gründe zu wissen ist und bleibt Scheisse!

Sabine ist an dem Abend noch in die Stadt, da wir für Calm Medikamente brauchten. Das die Stadt so schön ist, hätten wir nicht gedacht!

Und zur Belohnung gab es standesgemäß