Jörg hat nen Cut an der Augenbraue,
Finja hat in UNSER Bett gekotzt
Bericht von gestern und von heute vormittag kommen später!
Jörg hat nen Cut an der Augenbraue,
Finja hat in UNSER Bett gekotzt
Bericht von gestern und von heute vormittag kommen später!
Morgens in Strijensas die Leinen losgeworfen – Kurs: West weiter ins Haringvliet.
Das Wetter ist gut, Wind aus NW mit Bft 4 in Böen 5.
Der Plan: Mittagspause auf Tiengemeten, dann nördlich Umrunden und für die Nacht einen Liegeplatz suchen.
Als wir nördlich der Südspitze von Tiengemeten sind wird der Himmel dunkler und der Wind nimmt deutlich zu. Wir umrunden die Südspitze vom Tiengemeten und fahren südlich weiter Richtung Hellevoetsluis.
Einen Passantenplatz finden wir gegen 16:00 Uhr im Yachthafen „Stad aan’t Haringvliet“.
Gerade die Leinen festgemacht, brach das nächste schlechte Wetter über uns hinein.
Der Hafen ist echt brauchbar.
Wir liegen vom Schwell geschützt, und so können wir den Abend genießen. Es ist draussen zwar am schütten, aber dennoch läßt es sich gut an Bord aushalten.
Am nächsten Tag soll es weiter nach Hellevoetsluis gehen.
Nach zwei Tagen Regen „wie kleine Hunde“ sind wir von der Sonne geweckt worden – was für ein tolles Gefühl!
nachdem Finja unsere Planung kaputt gemacht hat, früh los zu kommen (unsere Hundedame meinte bei der Morgenrunde sich in „K….“ wälzen zu müssen), könnten wir dann nach einer Hundeshamponierungsaktion endlich gegen 9:30 Uhr tanken fahren – erstaunlich: Verbrauch auf der ganzen Strecke (145 km etwa) unter 19l.
Mit jeder Minute Richtung See würde es heller und sonniger!
Gegen 15 Uhr waren wir dann am Tagesziel: Strijensas
wir haben den Mast gestellt und aus der Binom ein Segelboot gemacht:-)
Damit war das Tagewerk erfüllt… Finja durfte noch schwimmen gehen, was sie natürlich gerne gemacht hat!
und morgen fängt der Segelurlaub an!
Ach ja: ich finde es stilvoll, so seinen 13. (standesamtlichen) Hochzeitstag zu verbringen: danke mein Froschmann!
Heute bei Regen die Maas weiter abwärts.
Start Heumen. Ziel unbekannt.
Nach einigen Kilometern im Regen schauen wir uns einen Hafen bei km200 an. Wir brauchen einen Stromanschuss um wenigstens die Kleidung und das Boot zu trocknen. Es ist ALLES nass! Also kurz abbiegen und dahin wo Boote liegen. Alles merkwürdig hier! Der Hafen sollte eigentlich für die Anzahl der Boote mindestens doppelt so groß sein. Umringt ist die Anlage von Bäumen. Ein Mann, der offensichtlich der Hafenmeister ist, meint es wäre noch ein „Passantenplatz“ frei. Die Box 2 war fortan unser Ziel. Wie dahinkommen ohne Kran. Auch hier hat der Hafenmeister Antwort parat. Wir sollten eine ca 3m Breite Gassebefahren, dann scharf links – ab hier alles nur noch 2,7m „Fahrwasser“ zwischen anderen Schiffen, nochmal scharf links und dann in die Box. Das alles mit 2,5m Breite und 7m Länge. Mit nem Tretboot kein Problem. Wir zirkeln uns durch die Gassen und überlegen wie wir unserer Haftpflicht den Schäden erklären können.
Angekommen. Wir liegen in der zugewiesenen Box ohne einen Schäden bei uns oder Anderen. Nur halt verkehrt herum. Mit Hund über der Bug absteigen – klappt nicht! Na gut. Verholen können wir später. Erstmal zum Hafenmeister die Formalien klären. Jetzt der Schock: 15 Euro pro Nacht. Die Berechnung des Preises auf Niederländisch hab ich nicht verstanden. Aber 15 Euronen für einen Liegeplatz? Ääääähhhhhh Nööööööööö. Wir beschließen weiterzufahren und landen in einem Hafen bei km230 und beschließen zu bleiben. Nun eine angenehme Nachtruhe.
Wir haben heute 88 km Maas-Abwärts geschafft. Seit Arcen ist es am regnen. Gegen 21:30 Uhr haben wir einen Liegeplatz in Heumen gefunden. Jetzt das obligatorische Einlaufbier, trockenlegen und schlafen.
Die Vorbereitungen für unsere Tour gehen in den Endspurt.
Am Montag geht es los …. in aller Frühe.
Im Moment genieße ich hier, zwischen den Arbeiten am Schiff, Hafenkino vom Feinsten. Ich warte darauf, dass gleich einer mit einem Hut vorbeikommt … wäre durchaus den einen oder anderen Euro wert 😀
Bald ist es soweit.. Urlaub. Aber bis dahin muss noch einiges erledigt werden:
Einkaufen und Proviant verlasten
Putzen und pflegen
Wir haben schon lange darauf gewartet, das Genacker ausprobieren zu können.
Gestern war es dann soweit:
Yes… Wir haben ein Winterlager für die Binom gefunden 🙂 Abgeschlossener Hallenstellplatz und auch noch trocken… was wollen wir mehr!
Wir haben uns entschieden, noch diverse Dinge für den Sommerurlaub anzuschaffen, darunter:
ein Schlauchboot, damit wir auch mal einfach irgendwo (wo es erlaubt ist) ankern können und Frau Hund trotzdem abends noch mit uns spazieren gehen kann.
So hat die „Einkaufsabteilung“ zugeschlagen 🙂 gestern kam es – von dem kleinen Jörg sehnsüchtig wie Weihnachten erwartet – endlich an: