2018-06-26 Volendam -> Doornburgh

Heute geht es in Muiden binnen auf die Vecht Richtung Utrecht – mal gucken, wie weit wir kommen – auf den Amsterdam-Rhijnkanaal haben wir mal GAR KEINE Lust.

In Muiden stoppt die erste Spoorbrug mittags gegen 13:20 Uhr unseren Elan: nächste Öffnungszeit 19:30 Uhr!!!!!

An einem freien Anleger machen wir fest und aus der BINOM wird ein Motorboot – wir legen den Mast, damit wir weiterkommen. Ein weiterer Vorteil ist, dass wir so über die Vecht durch Utrecht die landschaftlich schönere Strecke fahren können.

Die Welt ist so klein: Neben uns macht eine Neptun 27 fest. Das Pärchen will den Mast stellen und kommt, wie der Zufall so will aus Roermond.

 

 

Aber heute kommen wir „nur“ bis Doornburgh, wo wir an einem Anleger der Stadt seitlich festmachen.

Wir haben uns den ganzen Tag schon gewundert, dass Anlegeplätze mit und ohne Strom als freie Anleger ausgewiesen sind. Jetzt kennen wir die Lösung

Über eine App kann man einen Liegeplatz mit oder ohne Strom buchen – und sofort das Liegegeld bezahlen. Wenn man den Liegeplatz gebucht hat, kann man in der App einen Stromanschluss auswählen und freischalten. Jeder Schritt wird mit einer SMS bestätigt und in einer bekommt man gesagt, wo die Sanitäranlagen sind (im Museum!) und der PIN wird auch mitgeteilt.

Für Hundefernsehen ist hier auch gesorgt

Entennachwuchs

Es ist wirklich schön hier und wir liegen hervorragend.

 

 

2018-06-25 Workum -> Volendam


Es geht „nach Hause“ – Heimathafen ASCLOA

Der Wind passt und so geht es quer über das Ijsselmeer Richtung Deich Enkhuizen

Es läuft gut und es ist noch früh, so entscheiden wir bis Volendam weiter zu segeln. Es gibt zwei Möglichkeiten: Stadthafen oder Marina

Die Entscheidung wird uns abgenommen, im Stadthafen liegen die Boote schon im Päckchen.

Am Meldesteiger wird uns eine Box mit Seitensteg zugewiesen, die Marina ist relativ neu und wirklich gut gemacht, für uns gibt es allerdings ein ABER: „Mal eben“ die Hunde entleeren geht nicht – es ist wirklich weit bis zur nächsten Grünfläche.

Wir liegen ruhig und die Sanitäranlagen sind TOPP!

 

 

 

2018-06-13 Burdaard -> Workum

Heute sollte ein spannender Tag werden – die nächste” Stadt der Brücken” – Leeuwarden liegt vor uns.

Das Timing passte perfekt – bis auf ein RIESEN-Charterschiff, dass vor uns fuhr und uns den letzten Nerv raubte – ein Steuerrad hätte wahrscheinlich Aufpreis gekostet: der Skipper hat JEDE Bewegung mit Bugstrahlruder gemacht.

Irgendwann wurde es uns zu bunt und wir haben ihn gegen jede Spielregel überholt. Die Fahrweise und der Anblick waren deutlich angenehmer – eine Rasmus 35!

Natürlich darf eins auf unseren Reisen nicht fehlen, in einen “Notfall” zu geraten – hier ist er

Als wir dann doch noch an zwei Bahnbrücken warten mussten kamen Heimatgefühle auf

Die “Drachenfels”, ein ehemaliges KD-Schiff wird nun für Zimmervermietung in Leuuwarden genutzt.

Die Hoffnung, heute noch bis Workum zu kommen, wurde immer geringer, aber wenigstens entschädigte uns am späten Nachmittag das Wetter mit blauem Himmel und Sonne

Irgendwo am Sneeker-Meer haben wir wieder eine “Hunde-Insel” gefunden und wir gönnten uns eine kurze Pause zum Laufen und Spielen

2018-06-13 Hunde auf einer Insel 1
2018-06-13 Hunde auf einer Insel 2
2018-06-13 Hunde auf einer Insel 3

Und trotzdem hat es geklappt:

Willkommen “zu Hause” – in Workum

Workum ist Siggis Heimathafen. Es war wirklich schön, Siggi noch zu treffen. Hier werden wir unser Boot wieder für einige Zeit liegen lassen, bevor es dann in unseren Heimathafen nach Asselt geht.

2018-06-12 Reitdiep -> Burdaard

Weiter geht es Richtung Workum, je nach Verlauf wollten wir bis hinters Lauwersmeer zum Hafen Lunegat oder in Dokkum bleiben.

Es lief einfach super und so kamen wir sogar durch Dokkum noch durch bis Burdaard.

ja, es war bewölkt und kühl, wir freuen uns eigentlich darüber, weil es für die Hunde so eine angenehme Fahrt war

Links: Deutschland Rechts: Griechenland

Burdaard ist ein kleiner, unscheinbarer Hafen mit den bisher überhaupt günstigsten Liegegebühr von 0,50€ / m zzgl. Touristengebühr.

Verwirrt hat uns allerdings, dass man sein Toilettenpapier selbst mitbringen muss – ob das daran liegt, dass die Sanitäranlagen auch von den Campern genutzt werden?

Pünktlich nach dem “klar Schiff” hat es das erste Mal geregnet, also so geregnet, dass wir nicht glauben konnten, dass es diese Saison wirklich das erste Mal war – sonst haben wir ja regelmäßig kurz vor dem Anlegen den Hintern nass bekommen

Dieses Mal konnte es uns egal sein – was für ein tolles Gefühl.