Das Winterlager ist erreicht

Nun hat die BINOM ihr Winterlager erreicht.

Die Abende werden länger und länger. Es gibt viel zu tun.
– Den Blog aufgeräumen
– Planungen fürs nächste Jahr
– Außenborder in Inspektion geben
– Schwimmwesten warten lassen


Wir werden über den Winter unseren Blog erweitern. Themen wie z.B. Erste-Hilfe für Mensch und Hund werden sicherlich einiges an „Hirnschmalz“ (ver-)brauchen. Auch sollen technische Aspekte nicht zu kurz kommen.

Mit Erstaunen haben wir festgestellt, dass wir „erst“ seit 2014 auf dem Wasser unterwegs sind. Wie die Zeit vergeht. Was wir alles gelernt und erfahren haben, ist uns auch einen zusammenfassenden Bericht wert.

Lasst Euch überraschen … und schaut gerne wieder rein.

2019-11-02 Die Saison ist zuende…

Jetzt hat es auch uns erwischt – wir haben die BINOM ausgekrant…

Finja

Geboren 1. Mai 2012, sie kommt wie Herrchen vom Niederrhein, Finja ist genauso genauso lange an Board, wie die Menschen-Crew…

besondere Begabung:
*Lautstärke, und dabei das erste wie auch letzte Wort haben, Staubsauger unserer Essensreste, findet jedes Mini-Wasser-Loch um sich reinzulegen

Am 09.09.2025 mussten wir die Entscheidung treffen, Finja aus Liebe gehen zu lassen.

Calm

geboren 21. April 2013, auch Grieche und männliche Verstärkung fürs Herrchen. Calm war ein „Tausch“ – zwei Jungpflegehunde gegen CALM… er wurde wie ein Wanderpokal herumgereicht, bevor wir uns der Herausforderung Herdenschutzhund gestellt haben – es hat sich gelohnt… mittlerweile ist Calm CALM

besondere Begabung
*Erst aufwachen, wenn die Mädels Alarm schlagen, jeden Sonnenstrahl finden und geniessen

Von Bord gegangen
+03.01.2024

Belle

Geboren 6. März 2013, auch sie kommt aus Griechenland, ist 06/2017 als Pflegehund bei uns eingezogen und hat es auch geschafft, „lebenslänglich“ zu bekommen. In Griechenland wurde sie wahrscheinlich von einem Auto angefahren – man hat auf jeden Fall auch auf sie geschossen – und konnte kaum laufen. Im März 2017 wurde sie in Deutschland zum „Goldstück“ und läuft jetzt, als wäre nie etwas gewesen.

besondere Begabung:
*nicht auffallen, einfach da sein und unsere persönliche Heizung

Belle ist am 26.08.2025 gegen Mittag friedlich und ohne Vorwarnung in ihrer Box eingeschlafen.

Taylor

Geboren 15. Mai 2014, sie kommt aus Griechenland und war eigentlich unsere „Pflegehündin“, bevor die Hundedamen uns überzeugten: Segeln mit zwei Hunden ist einfacher als nur mit einem!

Besondere Begabung:
*kuscheln, kuscheln, kuscheln

2019 – Übersicht und Daten unserer Tour

Datum StartZielvonbisKmSm
12.06.2019AscloaHeumen11:5920:3281,644,1
13.06.2019HeumenDe Gouden Ham10:17 19:0458,9 31,8
14.06.2019De Gouden HamWoudrichem11:03 18:5258,931,8
15.06.2019WoudrichemWeesp11:59 20:1468,1 36,7
16.06.2019Weesp Broekerhaven 09:14 18:38 50,7 27,4
17.06.2019 Broekerhaven Texel11:48 19:13 59,6 32,2
19.06.2019TexelVlieland07:07 13:47 61,6 33,2
28.06.2019VlielandWorkum10:54 19:49 58,1 31,4
29.06.2019WorkumMiddenmeer10:09 19:00 47,2 25,5
01.07.2019MiddenmeerAmsterdam10:4422:0872,739,2
02.07.2019AmsterdamWSV St. Andries10:0821:5895,451,5
03.07.2019WSV St. AndriesAscloa10:0500:12126,568,3
GESAMT839,3421,7

2019-07-04 Zuhause

Wir sind wieder zuhause angekommen. Die Waschmaschine ist dank Calm noch in der Nacht das erste Mal gelaufen, der Trockner nimmt im Laufe des Tages mit Spülmaschine und Staubsauger seinen Dienst wieder auf. Die Monster freuen sich über den Garten – wir auch: Grillen zum Tourabschluss! 

2019-07-03 St. Andries – WSV Ascloa

Als wir am Abend vorher Landstrom legen, fliegt auch hier die Sicherung am Steg raus. Wir sind abends noch auf Fehlersuche gegangen und haben einen weiteren Verlust zu beklagen: die SENSEO!!!! irgendetwas stimmt nicht, so dass es heute löslichen Kaffee und Pulvercappuccino gibt. 

Wir haben hinter der Schleuse „St. Andries“ im Yachthafen „De Maas“ übernachtet. Die Sanitäranlagen in diesem Hafen sind unterirdisch und ekelhaft noch dazu. Wir freuen uns auf den Abend, aufs Duschen verzichten wir hier sehr gerne.

Und so geht unsere Reise langsam zu Ende, das Heimatgewässer ist erreicht, wir sind auf der Maas!

Auch heute soll es sehr warm werden, wir werden sehen, bis wohin uns die Hunde kommen lassen.

Schleusen ist heute mal gar kein Thema, wir müssen weder Lith, Grave noch Sambeck lange warten.

Nur Belfeld möchte uns extra Schleusen, wenn der Frachter bergab rauskommt, statt uns mit in die große Schleuse mit der Berufsfahrt zu legen. Und so kommt es, wie es kommen muss, das Unglück nimmt seinen Lauf……

Calm muss sehr dringend ein Geschäft erledigen, was GENAU hier nicht so einfach geht. Es gibt nur einen Möglichkeit: die Plicht… aber da habe wir die Rechnung ohne Calm gemacht, der sich für seine Haufen immer eine geschützte Ecke sucht. Also sucht Calm sich unter Deck einen Flokati und erleichtert sich. Da wir ja eh aufs Schleusen warteten, wurde der Flokati schnell durchs Wasser gezogen und in einen Müllsack gesteckt. Die Waschmaschine wird es richten. 

Wir haben im Laufe des Nachmittags beschlossen, bis in den Heimathafen zu fahren und je nach Ankunftszeit sogar noch mit dem Auto nach Hause. Es ist einfach zu warm für unsere Hunde.

Und so endet morgens kurz nach 0:00 unsere Sommertour.

Das letzte Abenteuer unserer diesjährigen Tour: JA, der Golf springt an!!!!

2019-07-02 Amsterdam – St. Andries, Jachthaven De Maas

Der Morgen startet mit zwei Überraschungen

  1. die Sicherung am Steg fliegt ständig raus – (noch haben wir keine Idee, was es sein könnte)
  2. der Hafenmeister erlässt uns die Liegegebühr, weil wir so spät da waren und seiner Meinung auch schon wieder viel zu früh fahren – Danke schön!

Für uns geht es durch die Schleuse von gestern wieder Richtung Amsterdam-Stadt.Wir werden immer mutiger, was unsere Durchfahrtshöhe angeht… alle kommenden festen Brücken der Weespertrekvaart haben 2,60-2,90m… wir werden sehen.

Auch dieses Stück ist sehr schön, wir fahren am Olypiastadion vorbei und sehen viel Grün.

Am Ende der Weespertrekvaart, kurz vor dem Amsterdam-Rheinkanal gibt eine Grünfläche, an der wir für die Hunde fest machen, bevor es wieder auf den endloswirkenden Kanal geht – diese Anlegestelle ist ein Geschenk. Ein Imbiss mit Döner, türkischer Pizza und Cappuccino liegt keine 25m entfernt.

Die Kanal-Kilometer zählen wir sehnsüchtig mit. Es ist heiss, die Sonne brennt.

 

Endlich sind wir am Waal und genießen den uns bereits bekannten Geschwindigkeitsrausch durch die Strömung. Aber es liegt auch eine gewisse Anspannung in der Luft. Ist der St.-Andries-Kanal für uns nutzbar oder sehen wir wieder einmal DOPPELROT?

Wir haben ein wenig Pech, denken, sind etwa 500m zu spät, um  mit dem Berufsschiff in die Schleuse einzufahren. Wegen des Verkehrs am Waal kommen wir nicht auf die andere Seite. ABER: die Schleuse ist repariert und wir dürfen noch mit dem Frachter Schleusen! Läuft!

Direkt hinter der Schleuse, noch vor der Maas liegt der Jachthaven  De Maas, der unser Liegeplatz für die Nacht werden soll.